Bericht vom
in Karlsruhe vom 23. bis 26. Juni 2004


Ankunft: Mittwoch, 24.06.2004 gegen 20.00 Uhr, Treffpunkt "Maredo" in der Innenstadt zwecks Essen fassen. Danach gings zur Universität, wo wir nach einem Absacker-Bier in der Turnhalle zusammen mit ca. 60 weiteren Leuten übernachtet haben.


Am Donnerstag, 25.06.2004, trudeln wir nach gemütlichem Frühstück und ca. 20 Minuten Fußmarsch zur Kongresshalle gegen 10.30 Uhr beim Linuxtag ein, um 11.00 Uhr beginnt der ernste Teil :-) der Veranstaltung mit dem Vortrag von Sven Guckes: "Screen - "Fenster im Terminal"".

Anschließend bummelte ich über die Messe und bekam den Wälzer "Kylix in Team - Systemprogrammierung und CLX" geschenkt und - weil der noch nicht schwer genug zum Tragen war *g* - kaufte noch "Linux im Netz - Server und Client im LAN und WAN" für EUR 10,00.
Im Internetcafé der KLug probierte ich, mich per ssh auf der heimischen Linuxkiste einzuloggen und - es geschehen noch Zeichen und Wunder :-) - es hat funktioniert.

Anschließend ging ich in Svens Workshop zu mutt und slrn, was mich nicht dazu bewegte, zum anderen Ufer :-) zu konvertieren. Gnus, the one and only!

Um 18.00 Uhr begann die Demonstration gegen Softwarepatente in Europa, anschließend gingen wir in eine Studentenkneipe, um uns zu stärken. Eine weitere Frau war dabei, man stellte sich vor und wir stellten fest, wir "kannten" uns aus de.comp.os.unix.linux.misc, sie wohnt auch in München und hatte mich bereits mal zu sich eingeladen - die (Linux)-Welt ist ein Dorf :-).

Abends fand die KLug-Party statt und ziemlich spät fiel ich auf die Luftmatratze mit einer ziemlichen Bettschwere, so daß mich die vielen Schnarcher in der Halle gar nicht tangieren konnten.


Am Freitag, 25.06.2004, kamen wir nur schwer aus den Schlafsäcken und waren daher erst gegen 11.00 Uhr beim Linuxtag, ich schlenderte wieder über die Messe und stärkte die Wirtschaft durch Konsum, kaufte mir ein debian-T-Shirt, Sticker und das Buch "Das Anti-Hacker Buch für Linux" zum Sonderpreis von EUR 10,00. Nachmittags hörte ich mir einen äußerst interessanten 1 1/2 stündigen Vortrag von Federico Heinz über Freie Software in Lateinamerika an, um 18.30 Uhr fuhren wir dann mit dem Bus zum Social Event, das in einem Schwimmbad stattfand.

Anstatt gleich am Buffett zuzuschlagen, wie es die anderen machten, ging ich erst mal Baden. Später, als sich mein Magen meldete, mußte ich ca. 1 Std. anstehen :-(, der Zugriff auf Nahrung und Bier war schlecht organisiert.

Nachts gegen 2.30 Uhr waren wir dann wieder "daheim", leider wurde mir beim Social Event mein neu erworbenes debian-Shirt samt Stickern geklaut :-(.


Am Samstag, 26.04.2004, kamen wir noch etwas verschlafen gegen 11.00 Uhr im Kongresszentrum an, um 12.00 Uhr hörte ich mir "Der Apache-Webserver in der Praxis an".

Hochmotiviert :-) ging ich danach ins Internetcafé und loggte mich zuhause ein, um meinem heimischen Apache ein Banner gegen Softwarepatente zu verpassen. Nun kann ich ja kein HTML und Dreamweaver läuft auf dem Windows-Rechner, aber mein Tatendrang war geweckt. Also die Seite mit Emacs geöffnet und den Link eingefügt, sogar zentrieren habe ich noch hinbekommen :-).

Hochbefriedigt über meine Künste als Webdesigner *hihi* ging ich zum Hacking Contest und bewunderte den unschlagbaren Christian Perle, der dann auch gewann.

Um 16.00 Uhr gab es "HBCI und GnuCash: Online-Banking mit freier Software", ein tolles und sehr mächtiges Programm. Anschließend hörte ich "Backporting & Packaging in Debian", wobei sich dieser Vortrag eher an Sysadmins richtete.

Abends war großes Uni-Fest angesagt, gegen 3.00 Uhr oder so fiel ich mit ein paar Bieren im Bauch in den gerechten Tiefschlaf.

Am Sonntag, 27.06.2004, fuhr ich nach dem obligatorischen Kaffee gegen 11.30 Uhr Richtung Heimat, allerdings nahm ich erst mal um 13.00 Uhr die Ausfahrt "Ulm", um endlich mal Reiner Steib persönlich kennenzulernen. Wir waren sehr gut beim Italiener Pizza essen und um 15.00 Uhr raffte ich mich dann hoch gen Heimat.


Mein herzlicher Dank gilt der KaLUG, die sich sehr um die auswärtigen Gäste kümmerte und uns damit einen sehr angenehmen Aufenthalt ermöglichte.


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